GEORG EDLINGER - NOSFERATU

Nichts für Schwache Nerven! Aber hilfreich! - Georg Edlinger Soundtrack über den Stummfilm Nosferatu!

Flash ist Pflicht!

THEMA 1


Flash ist Pflicht!

HYPNOSIS IN THE NIGHT


Flash ist Pflicht!

FOUNDATION OF THREAT


Flash ist Pflicht!

SHIPPING OF SECRET


Flash ist Pflicht!

PRESSURE OF PLESURE


Flash ist Pflicht!

THE MESSAGE OF DOOM


Flash ist Pflicht!

SHIP OF TERROR


Flash ist Pflicht!

SEEKING DARK ROOM


Flash ist Pflicht!

FUNERAL PROCESSION


Flash ist Pflicht!

EMERGENCY MEETING


Flash ist Pflicht!

THE CITY OF NEWS - THEME 2


Flash ist Pflicht!

THE CITY OF ILLNESS


Flash ist Pflicht!

THE LONGING OF EACH OTHER


Flash ist Pflicht!

LOVE DECAY


Nosferatu CD Release 08. 08. 2016 Timezone-Records!


01 THEMA 1


02 HYPNOSIS IN THE NIGHT


03 FOUNDATION OF THREAT


04 SHIPPING OF SECRET


05 PRESSURE OF PLESURE


06 THE MESSAGE OF DOOM


07 SHIP OF TERROR


08 SEEKING DARK ROOM


09 FUNERAL PROCESSION


10 EMERGENCY MEETING


11 THE CITY OF NEWS - THEME 2


12 THE CITY OF ILLNESS


13 THE LONGING OF EACH OTHER


14 LOVE DECAY


 


 


Rezensionen


Bad Alchemy Germany Würzburg August 2016 / Rigobert Dittmann


GEORG EDLINGER Nosferatu Soundtrack (Timezone Records): Der Amstette­ner, inzwischen selber Professor für Schlagzeug & (Ethno)-Perkussion am Franz Schubert-Konservatorium in Wien, wo er einst selber studiert hatte, ist ein Fellow Traveler seit Shineform, seinem Projekt mit Volker Kagerer und zeitweise Mario Rechtern, und den Kollaborationen mit N.N. Und Ähliche Elemente "General Education Kit" & "345° Panorama" (No Edition, 2003). Dass Edlinger als Edldorn auch ein Portmanteau mit Wolfgang Fadi Dorninger bildete, konnte die Sympathie-werte nur erhöhen. Mit "Percussion Beyond the Timelines" (Extraplatte, 2008) zeigte er seine Ethnolicks, um einem gleichzeitig aber bei "The Making of Kling Klong" (Extraplatte -DVD, 2009) mit Didi Bruckmayr als Wild Man of Borneo ein schrott­platztribalistisches Mad Max-Szenario um die Ohren zu hauen. "Nosferatu" und "Kling Klong" ähneln sich darin, dass Edlinger als Einmannorchester für die Live-Stumm­filmmusik neben Samples und Keyboards ebenfalls Schrott-Perkussion einsetzte und extraordinäre Metall-Tools, nämlich an einem Gestänge aufgehängte lange-dünne bis kurze-dicke Röhrenglocken. Während seine Stimme und die von Josef Ziervogl nur versteckt mitmischen, spielt die von Tanja Pichler (seiner Partnerin in Bambu Radio, Electric Mantra und URBAW, den Universal Rhythm Blasters At Work) eine Hauptrolle.
Die ebenfalls Timezone-publizierten URBAW sind mit Vocodergesang und World & Tech­nobeats von der Grooveautobahn auf die Geisterbahn abgebogen, um mit Loony Toons und Werwölfen zu schwofen, hier tigern wir durch die Nacht mit dem Grafen Orlok. Murnaus "Symphonie des Grauens" bekam am 8.8.2014 beim SüdFILMfest-Sommerkino im Schloss Ulmerhof ein neues Klang­gewand, dark ambient und mit schwarz­romantischem Fell. Mit beängstigtem Herz­schlag, einer schmachtend vokalisierenden Ellen Hutter, einer raubtierhaften Gier des Grafen. Dark Room reimt sich auf Doom, Pleasure auf Terror. Die Röhrenglocken schlagen bei 'Pressure Of Pleasure'. Ellens Wisborger Unschuld wird transsylvanisch infiltriert, mit Thrill und Awe nähert sich das Schiff des Schreckens. Der Graf streift Ellens reines Herz mit pelzigem Grollen, der Friedhof füllt sich zu zagem Trauergesang mit 'Pest'-Opfern, 'The City Of Illness' stöhnt und klagt. Aber 'The Longing For Each Other' zeigt seufzend und grollend eine geteilte Lust an der Lust, die sich bei 'Love Decay' zur bebenden Passion steigert. Symphonische Schwaden und 'Liebestod'-Moll schwellen an und entladen sich orgasmisch mit viehischer, orchestral enthusiasmierter, exzessiv gesteigerter Lust. Ellen genießt lauthals ein Genießen, dessen Jupiter-Venus-Saturn-Konstellation den Wisborger Krämerseelen-Horizont weit übersteigt. Edlingers Soundtrack ist mit 41 Min. etwa gleich lang der Freischütz-romantischen Originalmusik von Hans Erdmann. Er liftet aber deren kintopptheatralisch aufgeschäumte Opulenz mit todeslüsternem Höhepunkt ins Synthiezeitalter, orientiert sich scheinbar eher an "Cat People" als an Blutsauger-Klischees und vertont das Geschehen von Innen heraus als Amour fou, indem er Offensichtliches sublimiert und Unsichtbares hervorhebt. Und inszeniert so einen Triumph der Triebe und der Todesverachtung, der Murnaus Bilder abschüttelt und Venus über Pelz streichen lässt, dass sich die Haare aufstellen und Funken werfen.


Daniela Schlemmer NÖN 31/2016

Mystischer Sound auf CD
Es ist eine CD voll mit mystischem und dunklem Sound, der den Hörer in fremde Sphären abgleiten lässt.  Percussionist Georg Edlinger bringt diesen Freitag, 5. August sein neuestes Werk, den Silberling "Nosferatu Soundtrack" auf den Markt. 
14 Tracks - 1 Stunde 40 Minuten umfasst die Gesamtspielzeit - komponierte Georg Edlinger und spielte diese live bei der Präsentation des Stummfilms "Nosferatu" im Rahmen des Südfilmfestivals ein. Um diesen einzigartigen, zeitgenössischen Sound der Titel zu kreieren, benutzte der Musiker Percussion, Samples, Keyboard und eigens kreierte Metall-Tools sowie Schrott-Percussions. Mit Gesang unterstützt wurde er von den beiden Sängern Tanja Pichler und Josef Ziervogl.
Das experimentelle Werk ist ab 8. August bei Amazon, iTunes, Saturn, und vielen weiteren Händlern erhältlich.


CD - Nosferatu Georg Edlinger 


Soundtrack - Timezone Records - Release 8. 8. 2016 - Kurzrezension von Helga Steinacher Kulturvermittlung: Symphonie des Grauens vom Feinsten. Mit Film ein multisensorisches Erlebnis. Als ausschließliches Hörereignis ungemein fantasiebeflügelnd. Ein MUSS für Aficianados zeitgenössischer Musik. Voraussetzung A: stabile psychische Verfassung . Voraussetzung B (optional): ein paar Gläser Blaufränkischen aus Horitschon zur Bewältigung etwaiger Angstzustände . Tipp für Verwegene: in völliger Dunkelheit reinziehen ... horribile ...


Ybbstalnews


Nosferatu CD Release am 08. 08. 2016 auf dem deutschen Label Timezone RecordsGermany.

Einen Titel nennt Komponist Georg Edlinger "Hypnosis in the Night" und dieser Name verdeutlicht sehr gut das Gesamtwerk des "Nosferatu Soundtracks". Der Hörer wird in eine eigene Welt verführt, eine Welt der Neugierde, wo man sich wie hypnotisiert vorwärts tastet im Dunkeln, im Halbschatten. Bis dann wieder helle Flächen erscheinen, wo man sich festhalten kann, aber nur kurz, auf einem schmalen Grat, um gleich wieder abzutauchen in eine Art Unterwelt.

Edlinger verwendet dazu nicht nur digitales Instrumentarium und seine Percussionwelt, sondern baut auch Gegenstände aus seiner Wohnung in die Komposition ein, warum auch immer. Wenn der Originalfilm den Untertitel "Symphonie des Grauens" trägt, dann sind diese emotionalen Tonbilder natürlich auch bei Edlinger im Vordergrund. Ohne Filmbild entsteht aber ein neuer Eindruck, sozusagen ein Film ohne Film, der sich im Kopf entwickelt und der auch optimistisch positive Gedanken zulässt, wenn man sich darauf einlässt. Denn es ist eine tonale Reise, die auch eine Achterbahn werden kann, je nachdem wie weit man sich auf neues Terrain vorwagt.
Eine Klangwelt für Mutige und, das sei auch gesagt, für Filmvertoner.

Mit Georg Edlinger (Komposition, Produktion, diverse Instrumente) schufen auch noch Sänger Josef Ziervogl als Diener Nock und die Sängerin Tanja Pichler als Ellen diese intensive Klangwelt. Ab 8. August 2016 erwerbbar, u.a. auch auf www.timezone-records.com oder www.amazon.de


Filmmusic News - Claudia Niedermeier


Rezension und Interview


 





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